Abschied

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat dich gesehen.

Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...


BLUNA vom Engelsdörfchen (15.09.2005 – 27.10.2016)

Abschied

Ich war gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hielt ständig mich wach.
Was dann getan werden muss, entschiedest du allein.
In diesem Kampf konnten wir nicht die Sieger sein.

Und bist du dann traurig, versteh' ich es wohl.
doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n,
musste deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste besteh'n.

Schau, wir hatten so viele Jahre voll Glück.
Keine Furcht darf, was kommen muss, halten zurück.
Du wolltest doch nicht, dass ich leide dabei,
die Zeit war gekommen, drum gabst du mich frei.

Brachtest mich dahin, wohin ich gebracht werden musste,
bliebst tapfer bei mir bis zum endgültigen Schluss.
Du hieltest mich fest und sprachst mir gut zu
bis meine Augen kamen zur Ruh.

Ich weiß, mit der Zeit wirst du es wissen,
es war eine Wohltat, die du mir erwiesen.
Und denke, wenn ich schon längst nicht mehr hier,
mir blieb Leid und Schmerz erspart, dank dir.

Und dann gräme dich nicht, dass du es bist,
der entschied, wann die Zeit gekommen ist.
Wir Zwei waren doch viele Jahre glücklich vereint,
lass nicht zu, dass dein Herz jetzt bittere Tränen weint.


Black


Mabea vom Napoleonstein


Deelayla vom Engelsdörfchen


Romy von der Zigeunerkiefer


Kyra von der Zigeunerkiefer